
Das Nichts breitet sich aus: leise, schleichend, fast unbemerkt. Es ist nicht laut oder spektakulär, sondern etwas weitaus Gefährlicheres: die Gleichgültigkeit, mit der Menschen ihre eigene Vorstellungskraft verlernen. In einer Welt, die uns lieber ablenkt, als uns zum Träumen einzuladen, schrumpft Phantásien, weil niemand mehr wagt, es mit eigenen Augen zu sehen.
Aber Fantasie lässt sich nicht vernichten. Sie ist hartnäckig. Sie findet ihren Weg zurück, wo immer Menschen bereit sind, über den Rand ihrer Welt hinauszublicken. Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-11 haben genau das getan. Sie haben mit Fantasie, Mut und Hingabe ihre eigene Version von Phantásien erschaffen: phänomenale Kulissen, Klangwelten und Figuren, die lebendig werden.
Doch es braucht mehr als das. Auch Sie, liebes Publikum, müssen den Mut aufbringen, sich von dieser Geschichte mitreißen zu lassen, mitzudenken, mitzuträumen. Denn Phantásien ist keine Welt, die sich im Alleingang retten lässt. Es verlangt nach Verbündeten, nach Menschen, die bereit sind, ihre eigene Fantasie lebendig werden zu lassen und mehr zu wollen, als das, was ihnen vorgesetzt wird.
Seien Sie also dabei, am
Mittwoch, den 09.04. um 18 Uhr
oder am
Donnerstag, den 10.04. um 19 Uhr,
in der Aula des Gymnasiums.