Im Oktober waren Schülerinnen und Schüler sowie ihre Begleitlehrkräfte des Tallinna Saksa Gümnaasiums für eine Woche zu Gast am Gymnasium Friedrich II. in Lorch. Der Austausch zwischen den beiden Schulen blickt mittlerweile auf eine lange Tradition zurück und ist jedes Jahr ein besonderer Höhepunkt im Schulleben. Die Stiftung West-Östliche Begegnungen unterstützte dabei finanziell die An- und Abreise der estnischen Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Begleitlehrkräfte.
Unter dem Projektthema „Urban DNA – Dekodierung nachhaltiger Stadtkonzepte in Deutschland und Estland“ beschäftigten sich die Jugendlichen im ersten Teil des Projekts mit nachhaltigen Stadtentwicklungskonzepten in Tübingen, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd. Dabei erhielten sie vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Ansätze und Möglichkeiten, Städte zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten standen auch gemeinsame Ausflüge und das Kennenlernen der Region auf dem Programm. So wurden unter anderem das Kloster Lorch mit seiner Falknerei sowie die Städte Tübingen, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd besucht. Auch die Teilnahme am regulären Schulalltag durfte während des Aufenthalts nicht fehlen. Am Wochenende boten die Gastfamilien ihren Gästen außerdem Gelegenheit, weitere Attraktionen der Region kennenzulernen und gemeinsame Zeit zu verbringen.
Nach einer abwechslungsreichen Woche konnten alle Beteiligten auf viele neue Eindrücke, interessante Begegnungen und neu entstandene Freundschaften zurückblicken.


